1a-wirbellose

Letzte Aktualisierung dieser Seite: Sa. 16. Aug. 2008 um 21:45Uhr

Warnung vor „Kampfkrebsen“ Hyalella azteca im Garnelenaquarium

Sie sind eine Art kleine Bachflohkrebse. Sie haben einen hohen Nährwert und werden von einigen Fischen sehr gern und gierig gefressen. sie lassen sich in kleinen Gefäßen (ab 2 Ltr.) gut züchten und so hat man immer ein gutes Lebendfutter für die Fische zur Hand.

Für viele Krebse ist dieser Bachflohkrebs zu schnell und ist daher nicht als Futter geeignet.

Noch größere Probleme haben die jungen Garnelen mit diesem „Kampfkrebs“, sie werden von ihm gefressen. Das Ganze endet damit, dass die Garnelenpopulation zurück geht und ausstirbt weil keine jungen Garnelen nachkommen. Nun kann man sagen, dass wir die „Kampfkrebse“ nur den Fischen als Futter anbieten und den Garnelen nicht, wenn wir die Tiere in verschiedenen Aquarien pflegen. Das ist aber nur mit äußerster Sorgfalt möglich, denn die „Kampfkrebse“ bewegen sich so schnell, dass sie aus dem Kescher heraus laufen. Ist man dann in der Nähe eines Garnelenaquariums und sie fallen rein, ist es um die Garnelen geschehen. Die jungen „Kampfkrebse“ sind sehr klein und können in einem feuchten Kescher sehr lange leben, auch hier ist die Gefahr der Übertragung in das Garenelenaquarium gegeben. Und wenn wir Pflanzen oder Gegenstände von dem einen in das andere Aquarium bringen, haben wir es auch geschafft die Garnelen langsam aber sicher auszurotten.

Die mexikanischen „Kampfkrebse“ Hyalella azteca haben bei den Garnelenpflegern schon für viel Aufregung und Bekämpfungsmaßnamen gesorgt, aber ein befallenes Garnelenaquarium von den Bachflohkrebsen zu befreien ist wohl nur über eine Totalreinigung mit äußerster Sorgfalt möglich. Darum lassen sie es nicht soweit kommen und sein Sie vorsichtig, dass die „Kampfkrebse“ nicht in Ihre Aquarien kommen. Es gibt auch anderes gutes Futter für die Fische.

<<< Zurück zu den Infos